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Serifenlose Linear-Antiqua

Kontext


serifenlos

Link zum Schriftgruppen-Vergleich

Die gleichfalls zu Beginn des 19. Jahrhunderts entstandenen Schriften dieser Gruppe werden auch Grotesk-Schriften genannt, da die damaligen Leser sie im Vergleich zu den herkömmlichen Schriften als "grotesk" empfanden.

Die Schriften weisen als besonderes Merkmal neben einer mehr oder weniger gleichmäßigen (linearen) Strichstärke den Verzicht auf Serifen und An- und Abstriche bei den Gemeinen auf, die Buchstaben sind also auf das Wesentlichste reduziert. Dies bewirkt einen sachlich-neutralen Eindruck und eine schnellere visuelle Erfassbarkeit. Eine bessere Lesbarkeit ist damit jedoch nicht zwangläufig verbunden, denn das Auge des Lesers bedarf der Serifen, die den Blick besser über die Zeile führen, so dass für längeren Mengentext meist Serifen-Schriften benutzt werden.

Historische Beispiele: vgl. Untergruppen

Hier in Überschrift und Schriftbeispiel benutzte Computerschrift: Gill Sans

Vgl. auch Abbildung unter Schrift und Kultur: Moderne

 

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