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Serife

Kontext


serif

Serifen sind die häkchenartigen Enden an Buchstaben (genauer gesagt handelt es sich bei diesem Beispiel um eine Halbserife). Serifen verbessern die Lesbarkeit, da sie das Auge lenken bzw. in der Zeile halten.

kapitale
Serifen sind eine Erfindung der Römer, die sie etwa ab der Zeitenwende bei ihrer Versalienschrift (Kapitalis) einsetzten. Diese in Stein gehauene Schrift (Lapidarschrift) wurde möglich durch die Verfeinerung der Meißeltechnik. Als Vorbild aller Antiqua-Schriften gilt die Schrift der um 113 ndZ entstandenen Trajanssäule, deren Serifen zudem noch aufgespalten sind (gut erkennbar am unteren Schaft von 'T' und 'R').

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Auch die Veränderungen der Antiqua-Schriften, die diese im Laufe der Jahrhunderte erlebten, sind zum Teil durch neue, verbesserte Werkzeuge mitbedingt. Z.B. konnte man bei Kupferstichen leichter gerade Serifen als gerundete Serifen herstellen

Serifen-Schrift wird heutzutage v.a. bei längeren Texten (Mengentext) eingesetzt.

 

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