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Neunerteilung

Kontext


9er

Wer eine doppelseitige Drucksache wie ein Buch gestaltet, dem hilft auch die klassische Neunerteilung weiter. Höhe und Breite des Blattes werden dabei jeweils in neun gleiche Teile aufgeteilt. Für den Bundsteg verwendet man dann 1/9 der Breite, für den Seitensteg 2/9 der Breite. Analog verfährt man mit den Rändern oben und unten: 1/9 der Höhe für den Kopfsteg und 2/9 der Höhe für den Fußsteg.

Der Vorteil dieser Methode besteht darin, dass das Satzspiegelrechteck mit dieser Methode die gleichen Proportionen erhält, wie das Blatt. Dies ist im Sinne einer ästhetischen Verklammerung von äußerer und innerer Form positiv.

Der Nachteil der Methode besteht darin, dass im Gegensatz zu den Diagonalkonstruktionen nur zwei unterschiedliche Randgrößen existieren (nämlich 1/9 und 2/9), was ästhetisch nicht unbedingt überzeugt. Diesem Nachteil könnte allerdings durch Verschieben des durch Neunerteilung gefundenen Satzspiegelrechtecks begegnet werden.

 

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