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Gestaltungsraster

Kontext


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Um Text- und Bildelemente innerhalb des Satzspiegels gut organisieren zu können, sollte man unbedingt ein Gestaltungsraster entwerfen. Voraussetzung hierfür ist, dass man auf zwei Ebenen arbeiten kann (die untere enthält das Raster, auf der oberen, transparenten Ebene wird das Layout erstellt). Ein Gestaltungsraster teilt den Satzspiegel in kleinere rechteckige Module als Untereinheiten auf (hier als rote Rahmen dargestellt). Die Breite eines Moduls entspricht bei einspaltigem Layout der Breite des Satzspiegels. Wenn eine stärkere Gliederung des Textes gewünscht wird, etwa weil häufig Bildeelemente einzufügen sind, kann ein einspaltiges Layout auch zusätzlich durch Vertikalen gegliedert werden. Bei mehrspaltigem Satz entsteht durch die senkrechten Spaltentrennlinien automatisch eine weitere vertikale Unterteilung. Für die Höhe eines Moduls eignen sich etwa fünf oder sechs Zeilen.

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Die konkrete Festlegung des Moduls sollte erst erfolgen, wenn man sich für eine Grundschrift entschieden hat, denn die obere Begrenzungslinie des rechteckigen Moduls ist die Oberkante der Mittellänge der Buchstaben der ersten Zeile. Die untere Begrenzungslinie des Rechteckes bildet die Schriftgrundlinie der letzten Zeile des Moduls. Damit entsteht automatisch ein kleiner Abstand zwischen den einzelnen Modulen.

Bei der Platzierung von Text und Bild sollte man sich nun an dem erstellten Raster orientieren. Der Text sollte sich in der Breite immer nach den Modulen richten. Die Höhe/Länge eines Textblockes kann beliebig sein. Bilder sollten in Breite, Höhe und Position immer an den Modulen ausgerichtet sein, wobei ein Bild sich auch über mehrere Module erstrecken kann.

 

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