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Form und Inhalt

Kontext


Ziel bei der Schriftauswahl ist es, dem Leser eine ansprechende, einprägsame, überzeugende Aussage zu vermitteln. Man kann mit der richtigen Schrift den Wirkungsgrad eines Textes beträchtlich erhöhen. Es ist wichtig, dass die Wirkung des Schriftart zum dem passt, was vermittelt werden soll. Es sollte auf der Hand liegen, dass ein Lifestyle-Magazin für moderne, selbstbewusste Frauen, wie zum Beispiel die Cosmopolitan, eine eher lockere, verspielte Schriftart benötigt. Dieselbe Schriftart würde in einem Nachrichtenmagazin wie dem Fokus sehr fehl am Platz wirken. Dafür sollte eine klare, seriöse Schrift gewählt werden. Comic-Zeitschriften sind anders zu gestalten als ein Finanznachrichten-Magazin. Es ist grundlegend eine passende Schriftart zu seinem Produkt zu wählen. Das gilt für Printerzeugnisse genauso wie für Onlinemedien. Es ist durchaus interessant, die Aufmachungen von verschiedenen Zeitschriften und Magazinen zu vergleichen, das geht entweder am Kiosk oder bequem von zuhause, wenn man zum Beispiel auf einer Seite wie bauer-plus.de, wo man unzählige Zeitschriften abonnieren kann, herumstöbert.

Zwischen dem Inhalt einer Mitteilung und der dieser Mitteilung zugeordneten Schrift sollte immer ein verstärkender Zusammenhang bestehen. Das, was durch den Text ausgesagt wird (das Denotat), darf nicht im Widerspruch stehen zu dem, was durch die gewählte Schriftart vom Leser konnotiert wird.

Denotat: etwas Bezeichnetes, wörtliche Nachricht (lat. denotare: "bezeichnen")
Konnotat: etwas Mitbezeichnetes, verschlüsselte Nachricht (lat. connotare: "mit bezeichnen")

konnotat

Beim ersten Beispiel fallen Denotat und Konnotat auseinander, beim zweiten stehen sie in Übereinstimmung: die typographische Gestaltung (dominierende runde Formanteile) des Denotats unterstützt dessen Bedeutung (Rundung).

 

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